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SG38 Start mit Gummiseil

flickr-Rainer Kaufhold-1367123242.jpg SG38 kurz nach dem AbhebenVorschaubilder50 Jahre Segelflug am DörnbergSG38 kurz nach dem AbhebenVorschaubilder50 Jahre Segelflug am DörnbergSG38 kurz nach dem AbhebenVorschaubilder50 Jahre Segelflug am DörnbergSG38 kurz nach dem AbhebenVorschaubilder50 Jahre Segelflug am DörnbergSG38 kurz nach dem AbhebenVorschaubilder50 Jahre Segelflug am DörnbergSG38 kurz nach dem AbhebenVorschaubilder50 Jahre Segelflug am DörnbergSG38 kurz nach dem AbhebenVorschaubilder50 Jahre Segelflug am Dörnberg

Segelflug auf dem Dörnberg / Nordhessen. Der Dörnberg ist nach der Wasserkuppe und Rossitten das drittälteste (1923) Segelfluggelände der Welt.

Jubiläumsveranstaltung 50 Jahre Segelflug auf dem Dörnberg / Nordhessen.

Der Schulgleiter SG 38 ist eine Weiterentwicklung aus den Mustern Zögling 31 und Zögling 35 sowie dem Grunau 9 (dem legendären Schädelspalter), an denen Fritz Stamer und Alexander Lippisch massgeblich beteiligt waren. Schon nach kurzer Zeit stellte sich heraus, daß dieses Flugzeug für die damals übliche Einsitzer-Schulung besonders geeignet war, da es auch härtere Landungen leicht wegstecken konnte. Tausende von Piloten machten ihre ersten Sprünge auf einem SG38.

Hier der Gummiseil-Start am Hang mit 10 Personen plus Helfern

Der Gummiseilstart war (nach dem Laufstart) historisch gesehen die erste Möglichkeit, ein Segelflugzeug zu starten. Er wurde auf dem ersten Rhön-Segelflugwettbewerb 1920 von Aachener Studenten der Flugwissenschaftlichen Vereinigung Aachen (FVA) mit der FVA-1 „Schwatze Düvel“ erstmals vorgeführt. Dazu wird ein etwa 2–3 cm starkes Gummiseil in der Mitte an einem Haken an der Nase des Flugzeugs eingehängt. An den Enden des V-förmig ausgelegten Gummiseils sind normale Seile befestigt, die von den beiden Startmannschaften aus jeweils vier bis sechs Personen – den sogenannten „Gummihunden“ – besetzt werden. Am Rumpf des Flugzeugs wird ein kurzes Seil befestigt, das von zwei bis vier Personen festgehalten wird (Haltemannschaft) oder aber in einer Startfalle befestigt wird.

Nach Herstellen der Startbereitschaft hält der Fluglehrer den Flügel waagerecht und gibt nun Startkommandos. Auf das Kommando „Ausziehen!“ beginnen die Startmannschaften ihr Seilende zu straffen und auszuziehen. Auf das Kommando „Laufen!“ laufen die Startmannschaften los und bringen das Seil auf die optimale Spannung. Sobald diese erreicht ist, gibt der Fluglehrer das Kommando „Los!“, worauf die Haltemannschaft ihr Seil loslässt oder die Startfalle durch den Fluglehrer entriegelt wird. Das Flugzeug wird vom Gummiseil beschleunigt und hebt ab. Beim Überfliegen der „Gummihunde“ fällt das Gummiseil aus dem Haken heraus. (Quelle: Wikipedia)

Autor
Rainer Kaufhold
Veröffentlicht am
Montag 14 August 2000
Abmessungen
1600*1200
Dateigröße
256 kB
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